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Hand made in Tuscany with love: Schuhe von Andrea Verdura. Warst du schon mal in der Toskana? Ich auch nicht, bevor ich mich im April 2010 aufgemacht habe, um Andrea zu besuchen.
Ich wollte mehr über die Schuhe wissen: wie sie entstehen, wo sie hergestellt werden, welches Material verwendet wird. Und ich war überrascht von der Ausstrahlung der Landschaft, den sanften Hügeln, den mittelalterlichen Städten, dem milden Licht, der etruskischen Riviera. Nicht nur in den Touristenhochburgen Pisa, Florenz und Siena, sodern in unzähligen Kleinstädten findet man umwerfende Architektur bis hin zur Zeit der Renaissance. Danach scheint die Toskana in einer Art Dornröschenschlaf die Zeiten überdauert zu haben. |
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Die zeitlose Schönheit der Landschaft spiegelt sich im Design der Schuhe: der selbe Schuh wirkt mal elegant, mal lässig, mal rustikal.
Auch die in Italien gegerbten Leder, hauptsächlich aus der
Concercia di Cuoiami, Ponte Buggianese, gegründet 1896,
werden nach traditionellen Verfahren behandelt: natürlich, vegetabil und chromfrei. Andrea stellt nur kleinste Auflagen seiner Schuhe in den besten Manufakturen der Toskana her. Wir können diese Schuhe vergleichsweise günstig anbieten, weil wir ohne jeden Zwischenhandel direkt bei ihm einkaufen. |
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Und das ist seine Story: als seine alten Sandalen an einem Strand in Australien auseinander fielen machte er sich selbst ein Paar neue - aus einem alten Autoreifen (er erzählt, es war ein Fiat 500).
Die Surfer fragten ihn, woher die Sandalen kommen und bald hatte jeder am Strand ein Paar.
Was aussah wie ein Laune des Schicksals wurde seine Leidenschaft: schöne Schuhe zu entwerfen. Für einige Modelle verwendet Andrea ein Logo-Stamp: die Gemüseorgie (orgia verdura), ein witziges, erotisches Motiv, für Frauen und Männer mit Sinn für Eros und Humor. Besonders raffiniert wirkt das auf kastanienbraunem Leder, schwarz bedruckt, wie bei dem Schuh polacco - orgia marrone stampa nera. |
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La prima war Andreas erster Halbschuh. Hier zeigen wir dir, wie er montiert wird.
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Zuerst wird das fertig genähte Oberteil des Schuhs (der Schaft) auf die Form (den Leisten) gezogen und an der Spitze fixiert.
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Der Schaft mit der Brandsohle wird angeschliffen, um die Klebefläche für die Sohle vorzubereiten.
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Die Laufsohle wird, extra für unsere Fotoserie, von Andrea Verdura selbst angeschliffen, um die Klebestelle für den Absatz vorzubereiten.
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Der Kleber trocknet an.
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Ausleisten: die Form wird entfernt.
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Die Sohle wird durchgenäht.
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Fast fertig: die Sohle wird noch eingefärbt und das Leder poliert.
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